Aktienhistorie
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1923 |
Die Bank wurde am 18. Juni 1923 durch Gesellschaftsvertrag und Errichtung einer Satzung von mehreren Banken und Industrie-unternehmen gegründet. Um das Gründungsprozedere zügig abwickeln zu können, wurde der Mantel einer seit dem 1. Juli 1918 bestehenden, aber ruhenden Bank — der Pforzheimer Hypothekensicherungs-AG, Pforzheim — unter Umfirmierung auf „Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank“ (DVKB) benutzt. Gründungs-zweck war die Einführung eines „bankmäßigen Frachtstundungs-verfahrens“ für die Reichsbahn in Deutschland. |
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1924 |
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1925 |
Die Reichsbahn erreichte im Zuge einer Kapitalerhöhung 75 % des Aktienkapitals, während die restlichen 25 % auf ein aus Groß- und Privatbanken bestehendes Bankenkonsortium übertragen wurden. Die DVKB wurde in das Wechselstubengeschäft der Reichsbahn einbezogen. | |
| 1930 | Es bestanden 39 DVKB-Wechselstuben an Bahnhöfen und Grenz-übergängen. | |
| 1935 | Die DVKB bezog ein neues Verwaltungsgebäude in Berlin: „Unter den Linden 10“. |
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| 1944 | August: Der letzte Geschäftsbericht vor dem Kriegsende wurde vorgelegt. | |
| 1945 | Das Gefüge der Bank bestand vor dem Kriegsende aus 23 Zweig-niederlassungen, vier Agenturen und 45 Wechselstuben. | |
| 1949 | DVKB erhielt die Sondererlaubnis, in allen drei westlichen Besatzungs-zonen mit Frachtstundungsgeschäft, Frachtkredit, Geldgeschäft und Wechselstubengeschäft tätig zu sein. Neuer Verwaltungssitz: Frankfurt am Main. | |
| 1952 | Gründung einer Niederlassung in West-Berlin und weiterer 14 Zweigniederlassungen in Westdeutschland, u. a. in Frankfurt am Main |
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| 1958 | Nach endgültiger Klärung der Eigentumsverhältnisse hielt die Deutsche Bundesbahn 100 % des Aktienkapitals. Am 20. Dezember d. J. wurde die erste Nachkriegsbilanz vorgelegt und die erste Nachkriegs-Hauptversammlung fand in Berlin statt. Firmensitz: Berlin-West und Frankfurt am Main | |
| 1987 | Die Aktien wurden am 16. November 1987 zum Handel und zur amtlichen Notierung an der Berliner und Frankfurter Wertpapierbörse als Inhaberstammaktien mit einem Nennbetrag von 50,- DM zugelassen. | |
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1988 |
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| 1991 | Namensänderung in Deutsche Verkehrs-Bank AG | |
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1993 |
Umtausch der DVKB-Aktien gegen neue, auf die Deutsche Verkehrs-Bank AG lautende Aktienurkunden |
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1995 |
Die DG BANK AG (heute DZ BANK AG) wurde Großaktionärin und hielt 50,1 % der Aktien. |
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1997 |
Namensänderung in Deutsche VerkehrsBank AG |
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| 1999 | Die Nennbetragsaktien wurden auf nennbetragslose Stückaktien umgestellt. Mit der Umstellung des Grundkapitals und aller anderen in der Satzung enthaltenen Beträge von DM auf Euro wurden auch die Aktien in Euro denommiert. | |
| 2000 | Kapitalerhöhung gem. Hauptversammlungsbeschluss durch Ausgabe von 754.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennbetrag, Bezugsverhältnis: 3 zu 1, Bruttoerlös: 60,0 Mio € | |
| 2002 | Namensänderung in DVB Bank AG | |
| Durch den Erwerb des bisherigen KRAVAG-Anteils erhöhte die DZ BANK ihren Anteil am Grundkapital von 67,02 % auf 78,21 %. |
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| 2003 | Die DZ BANK verfügte über 92,27 % des gezeichneten Grundkapitals nach Erwerb der Anteile der Deutsche Bahn Holding AG und Sparda-Banken. | |
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2005 |
Delisting der DVB-Aktie an der Börse Berlin-Bremen am |
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| 2007 | Auslaufen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms „DVB shares“, in dessen Rahmen 136.594 Aktien ausgegeben bzw. Optionen ausgeübt wurden. Das führte in den Jahren 2001-2007 zu einem Eigenmittel-zufluss von rund 14,7 Mio €. | |
| 2008 | Kraftloserklärung von Altaktien und Verbriefung aller Aktien in einer Globalurkunde | |
| Grundkapitalerhöhung aus Genehmigten Kapital durch Ausgabe von 664.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Bezugs-verhältnis: 6 zu 1, Bruttoerlös: 149,4 Mio €). Börseneinführung der Neuen Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse am 9. Juli 2008. Neue Aktionärsstruktur: 95,44 % DZ BANK, 4,56 % Streubesitz | ||
| Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 10; Danach war das Grundkapital in 46.467.370 Stückaktien ohne Nennbetrag eingeteilt. | ||
| Verschmelzung der niederländischen Tochtergesellschaft DVB Bank N.V. auf die DVB Bank AG mit gleichzeitigem Rechtsformwechsel und Umfirmierung in DVB Bank Societas Europaea (SE) | ||

Die Reichsbahn erhielt 51 % des Aktienkapitals der Bank. Die DVKB übernahm auch die Hausbank-funktion für die Reichsbahn (Bewirtschaftung der Reichsbahngelder).
Börseneinführung der DVB-Aktie am 6. April 1988: Notierungsaufnahme für die Aktien an den Wert-papierbörsen zu Frankfurt am Main und Berlin. Die Deutsche Bundesbahn war nun mit 75,1 % am Grundkapital beteiligt; Streubesitz: 24,9 %.
Umtausch der DVKB-Aktien gegen neue, auf die Deutsche Verkehrs-Bank AG lautende Aktienurkunden